Hygiene in der Küche

Hygiene in der Küche
Küchenhygiene

 

Hygiene in der Küche für reines Kochvergnügen

In der Küche geht es heiß her: Saftige Steaks werden gebrutzelt, Gemüse geschnippelt und Smoothies gemixt, was das Zeug hält. Dort kommen Familie und Freunde zusammen. Aber nicht nur sie, sondern auch unsichtbare Gäste. Denn auch Keime fühlen sich in der Küche wohl und besiedeln gerne mal das Schneidebrett, den Spüllappen oder den Kühlschrank. Das muss nicht sein! Mit einfachen Hygienetipps bleiben Keime, Bakterien und Pilze von Ihrer Küche fern. Von der Spüle über die Arbeitsplatte bis hin zum Kühlschrank – wir zeigen, wo sich Keime am liebsten aufhalten und wie Sie sich dagegen wappnen können.

 

Küchenspüle

Ob Salat oder Rinderfilet – was Sie auch immer in Ihrer Küche zaubern, beachten Sie eine wichtige Regel: Waschen Sie Ihre Hände vor jedem neuen Arbeitsschritt und nach dem Kochen mit Seife und heißem Wasser. Lassen Sie sich gerne dabei etwas Zeit und vergessen Sie auch den Bereich unter den Fingernägeln nicht. Bevor Sie Gemüse oder Obst schneiden, spülen Sie es gründlich unter fließendem Wasser ab und putzen Sie es anschließend sorgfältig. Denn Obst und Gemüse können Erdreste mit unerwünschten Keimen enthalten. Sind Sie mit dem Schnippeln und Zubereiten fertig, säubern Sie alle Utensilien wie Messer und Schneidebretter mit Spülmittel und heißem Wasser. Zum Schluss ist die Spüle selbst dran: Mit einem feuchten Lappen und Essigwasser bringen Sie sie wieder ins Reine.

Schon gewusst?
Selbst in der saubersten Küche kann es nur so vor Keimen wimmeln – und zwar in Spüllappen, Schwamm und Handtuch. Wechseln Sie diese daher regelmäßig – idealerweise ein Mal in der Woche.

 

Küchenplatte

Hier passiert echt eine Menge: Morgens wird schnell ein Brot geschmiert, mittags das Steak zubereitet, nachmittags Obst für einen Smoothie geschnitten und abends Wurst und Gemüse fürs Abendbrot vorbereitet. Auch wenn es schnell gehen soll: Verwenden Sie stets ein anderes Schneidebrett für Obst und Gemüse als für Fleisch. Denn auf dem Brettchen, auf dem Sie rohes Fleisch schneiden, sammeln sich schnell Keime und Bakterien. Das gilt auch für andere Küchenutensilien wie Messer. Wenn Sie mit der Zubereitung fertig sind, reinigen Sie alles – auch die Küchenplatte – mit einem feuchten Tuch und Essigwasser.

Schon gewusst?

Farben sind ein toller Helfer in der Küche: Verwenden Sie Schneidebretter in verschiedenen Farben – zum Beispiel Rot für Fleisch und Grün für Obst und Gemüse.

 

Herd

Keime mögen keine Hitze. Erhitzen Sie daher vor allem Fleischgerichte mindestens zwei Minuten lang auf 70 Grad Celsius und garen Sie Geflügel gut durch.

Schon gewusst?

Bei Temperaturen zwischen 70 und 100 Grad Celsius werden die meisten Keime zuverlässig abgetötet.

 

Kühlschrank

Kalte Temperaturen helfen, die Ausbreitung von Mikroorganismen gezielt einzudämmen. Halten Sie die Kühlkette ein, indem Sie Fleisch und Fleischwaren auf dem Weg vom Supermarkt bis zum heimischen Kühlschrank in einer Kühltasche transportieren. Im Kühlschrank selbst gibt es auch einige Hygieneregeln zu beachten: Lagern Sie Obst, Gemüse, Rohes und Gegartes getrennt. So können Sie gegarte Speisen luftdicht verpacken und in den oberen Fächern aufbewahren. Etwa alle vier Wochen freut sich Ihr Kühlschrank über eine kleine Erfrischung mit einem feuchten Lappen und Essigwasser.
Mehr Informationen zum Kühlen und Lagern im Kühlschrank finden Sie unter "Qualität zuhause sichern"

Schon gewusst?
Keime, Bakterien und Pilze lauern überall. Aber sie sind nicht immer die Übeltäter: Sie lassen Salami reifen, Bier gären und Milch zu Käse werden. Ohne sie gäbe es etwa ein Viertel aller verarbeiteten Lebensmittel nicht. Unerwünscht sind wiederum Bakterien wie Salmonellen, Ehec oder Campylobacter. Sie können bei Menschen schwerwiegende Lebensmittelinfektionen hervorrufen.

 

Sicherheit und Hygiene im QS-Prüfsystem

Strenge Hygienemaßnahmen sind auch im QS-Prüfsystem das A und O. Wenn Sie Produkte wie frisches Fleisch, Obst und Gemüse mit dem blauen QS-Prüfzeichen kaufen, können Sie sicher sein, dass diese über alle Produktionsstufen hinweg strengstens kontrolliert und alle Hygienemaßnahmen eingehalten wurden – vom Landwirt bis zur Ladentheke. Teil der strengen Hygienevorschriften ist auch das sogenannte „Salmonellen-Monitoring“, das bei Fleisch für zusätzliche Sicherheit sorgt. Bei Obst und Gemüse findet ein „Rückstandsmonitoring“ zu Pflanzenschutzmitteln Anwendung. Dies sind konsequente Kontrollen, die für ein Mehr an Lebensmittelsicherheit sorgen – darauf können Sie sich sicher verlassen.