Landwirt und Tierhalter

Landwirt und Tierhalter

Zu Besuch bei Rudolf Platen:

„Meine Tiere können sich rundum wohl fühlen“

In Rudolf Platens hellem, modernen Stall am Niederrhein ist Platz für rund 2.500 Schweine. Da ist natürlich eine Menge los! Beim täglichen Stallrundgang nimmt sich Rudolf viel Zeit und beobachtet seine Tiere genau. Er erkennt sofort, ob es seinen Schweinen gut geht – am Verhalten und an den Geräuschen, die sie machen. Qualitätssicherung wird bei Rudolf großgeschrieben, aus diesem Grund ist er Systempartner bei QS.

Hoher Standard in Sachen Tierkomfort

Rudolfs Stall entspricht dem aktuellen Stand der Technik und bietet einen hohen Standard in Sachen Tierkomfort. „Schweine sind besonders sensible Tiere. Wenn sie sich nicht richtig wohlfühlen, hat das später Einfluss auf die Fleischqualität“, erklärt der gelernte Landwirt.

Auch innerhalb des QS-Systems hat Tierwohl einen besonderen Stellenwert – von der Wasserqualität über das Stallklima bis hin zur Tiergesundheit ist hier alles streng geregelt. Jeder Schritt wird genau dokumentiert und geprüft. Gerade diese Transparenz ist dem Landwirt wichtig: „Mithilfe der Dokumentation kann ich zeigen, dass ich gut arbeite. Die Rückverfolgbarkeit durch die gesamte Kette bietet zudem Sicherheit für den Verbraucher.“

 
Steckbrief Rudolf Platen, Landwirt und Tierhalter
Steckbrief Rudolf Platen, Landwirt und Tierhalter

Vollautomatik für gutes Stallklima

„Meine Tiere können sich rundum wohlfühlen – 24 Stunden am Tag. Dafür kontrolliere ich täglich die Temperatur, Beleuchtung und Fütterung und nutze eine zentrale Computersteuerung“, erklärt Rudolf. So kann er sich darauf verlassen, dass in seinen Ställen das Klima stimmt. Wenn es doch mal ein Problem gibt, zum Beispiel mit den Futterautomaten, der Lüftung oder der Beleuchtung, bekommt er sofort eine Nachricht – per E-Mail und aufs Smartphone. Dadurch ist er immer auf dem Laufenden, was in seinen Ställen passiert.

Gute Stallhygiene unerlässlich

„Eine gute Stallhygiene und ebensolche Haltungsbedingungen sind unerlässlich, nur so können Tier und Mensch auf Dauer gesund bleiben“, erläutert Rudolf. Besucher dürfen Rudolfs Stall daher nur betreten, wenn sie sich vorher „eingeduscht“ haben, wie es im Fachjargon heißt – Kleiderwechsel inklusive. Auch Rudolf muss die eigene Kleidung ablegen – nach dem Duschen kann er dann in einen der bereitliegenden Overalls schlüpfen. Erst dann geht es weiter zu den Tieren. So verhindert er, dass Krankheiten in seinen Bestand eingeschleppt werden. Da ist es kein Wunder, dass das Salmonellenmonitoring, wie es das QS-System fordert, für Rainer zur Routine gehört: „Als Landwirt trage ich die Verantwortung für die Sicherheit der von mir produzierten „angehenden“ Lebensmittel.“