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QS-live, 06.12.2017

Magerer Speck statt Winterspeck

Koch- und Backtipps für kalorienarme Gerichte während der Feiertage

Auch wenn das Jahresende den Winter mit sich bringt, freuen wir uns doch über den Schnee, gemütliches Glühweintrinken und die vorweihnachtliche Stimmung. Kuschelig-warm eingepackt genießen wir im Lichterschein den Duft von leckeren Naschereien und herzhaften Speisen.

Wer all den Köstlichkeiten nicht widerstehen kann oder sie bewusst leicht vor und während der Feiertage konsumieren möchte, kann mit einfachen Tricks Kalorien und Pfunde sparen.

Tricks für weniger Fett und Zucker beim Backen
Um den gefürchteten Winterspeck zu vermeiden, lautet das Motto „selber machen“. So enthalten die Speisen keinen versteckten Zucker oder künstliche Aromen. Gerade beim Backen lassen sich Kalorien einsparen, wenn man die angegebenen Mengen auf der Zutatenliste minimiert. Zucker und Fett können getrost etwas reduziert werden. Backpapier spart das Einfetten und statt Sahne oder Buttercreme für die Torte oder den Kuchen sind Joghurt, Pudding oder Quark fettarme Alternativen.

Fettarme Kuchen und Plätzchen lassen sich aus Hefeteig und Biskuit herstellen. Denn Mürbe-, Rühr- oder Blätterteig kommen ohne viel Fett nicht aus. Backrezepte mit ein bis zwei Eiern als Zutat gelingen auch ohne das fetthaltige Eigelb. Oft kann das Ei ganz weggelassen werden. Ein bis zwei Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure für ein Ei oder etwas Backpulver lockern den Teig ebenso. Süßes muss nicht immer gleich viel Zucker bedeuten. Honig, Stevia und Ahornsirup sind tolle Süßmacher. Ist zum Backen keine Zeit, sollte Lebkuchen in den Einkaufswagen. Der enthält weniger Kalorien als Schmalzgebäck oder Butterstollen.

Den traditionellen Festtagsschmaus fettärmer machen
Für den einen hat die Weihnachtsgans oder Weihnachtsente als Festtagsessen Tradition, beim anderen ist es der Karpfen oder das Raclette, die an Heiligabend serviert werden. Je nach Region gibt es am 24. Dezember nur ein einfaches Gericht wie Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen. Das große Festmahl kommt dann erst am ersten Weihnachtsfeiertag auf den Tisch. Das herzhafte Mahl ist oft auch reich an Kalorien, die sich aber geschickt reduzieren lassen.

Die Menge der fetthaltigen Mayonnaise für den Kartoffelsalat kann halbiert werden, wenn man die Salatsoße zur anderen Hälfte mit Gemüsebrühe vermischt. Geflügelwiener haben weniger Fett als klassische Wiener Würstchen aus Rind- und Schweinefleisch. Und für die Frikadellen ist reines Rinderhack dem gemischten oder dem Hack vom Schwein vorzuziehen, um Fett einzusparen.

Das Essen aus Gans oder Ente, Kartoffelklößen und Rotkohl wird ebenfalls leichter, wenn das Geflügel nicht gefüllt und das Fett von der Soße abgenommen wird. Da vorgefertigter Rotkohl fast immer eine große Menge Zucker enthält, ist das Selberkochen besser. Weil Rotkohl oder Blaukraut im Winter Saison hat, gibt es ihn sogar frisch an der Gemüsetheke. Der Weihnachtskarpfen sollte lieber pur gebraten oder gewürzt in Alufolie gewickelt im Backofen zubereitet werden. Beim Panieren saugt sich die Panade sonst richtig mit Fett voll. Um das Raclette leichter zu gestalten, ist ein fettreduzierter Light-Käse bestens geeignet.

Besser genießen mit sicheren Lebensmitteln
Man muss nicht gleich mit der Tradition brechen, um sich gesünder und leichter an den Festtagen zu ernähren. Bereits kleine Veränderungen helfen, dem Winterspeck vorzubeugen. Statt Gans oder Ente ist genauso ein Roastbeef oder Filet als fettarme Fleischvariante möglich. Am besten sollten diese gegrillt werden – Tipps für das perfekte Steak sind online zu finden. Um beim Fleisch- und Gemüsekauf Sicherheit und Transparenz zu haben, was genau man bekommt, empfiehlt es sich, immer auf das blaue QS-Zeichen zu achten. Dieses Prüfzeichen steht für eine lückenlose Kontrolle aller Produktions-, Lagerungs- und Transportschritte vom Erzeuger bis zur Ladentheke.