Aktuelles

QS Live
Aktuelles

QS-live, 21.07.2014

Im Supermarkt bewusst auswählen

Tipps zum Thema frische Lebensmittel für jeden Einkaufstyp

Die bewusste Auswahl im Supermarkt ist besonders für Spontaneinkäufer keine einfache Angelegenheit: Oftmals landen angesichts des überwältigenden Angebots viel zu viele Waren im Einkaufskorb. Das trägt ungewollt zur Lebensmittelverschwendung bei:

Denn werden frisches Fleisch sowie Obst und Gemüse nicht rechtzeitig verbraucht, verderben sie und müssen entsorgt werden. Diese Tipps für alle Einkaufstypen versprechen Abhilfe.

Für Spontane

Gern wird der Rat gegeben, nicht hungrig einkaufen zu gehen – das lässt sich jedoch nicht immer umsetzen. Viel Zeit darf das Einkaufen auch nicht in Anspruch nehmen, auf kontrollierte Qualität legen jedoch immer mehr Verbraucher Wert. Bei der schnellen Orientierung an der Obst- und Gemüsetheke oder beim SB-Fleisch hilft das blaue QS-Prüfzeichen, das fachgerechte Verarbeitung und Hygiene vom Landwirt bis zur Ladentheke garantiert. Mehr Informationen gibt es auf QS-live.de, der Website der EU-geförderten Informationskampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“. Wer gern häufig und spontan einkauft, kann sich zusätzlich darauf beschränken, für die nächsten zwei bis drei Tage vorzusorgen. Diese lassen sich leichter überblicken.

Für Planer

Sinnvoll ist es auch, regelmäßig die Vorräte zu überprüfen: Was ist noch frisch, welche Zutaten fehlen? Lagerfähige Lebensmittel wie Nudeln, Mehl oder Zucker sowie Tiefkühlware kann man einmal monatlich nachkaufen, frische Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse einmal wöchentlich. Leicht verderbliches wie Hackfleisch am besten frisch verbrauchen oder sofort einfrieren. Praktisch ist es auch im Vorfeld zu planen, was die Woche über gekocht werden soll. Empfehlenswert: einmal pro Woche Fisch, drei Gerichte mit Fleisch sowie dreimal vegetarisch, davon ein Gericht mit Hülsenfrüchten. Konkrete Rezepte flexibel auf die Wochentage verteilen – später kann man einzelne Tage spontan tauschen. Dieser Speiseplan dient nicht nur als Basis für den Einkaufszettel, mit ihm wird auch die Versuchung kleiner, einfach eine Pizza zu bestellen. So fällt es leichter, sich ausgewogen zu ernähren.

Vorratshaltung und Verbrauchsdatum

Ob Kühlschrank oder Vorratsregal: Ob etwas noch genießbar ist, sieht man nicht immer auf den ersten Blick. Das Etikett gibt Orientierung: Hack und Geflügel sollten nach Ablauf des Verbrauchsdatums auf keinen Fall mehr verzehrt werden. Ist ein Lebensmittel dagegen „mindestens haltbar bis“, dann ist es höchstwahrscheinlich auch nach dem abgedruckten Datum noch einwandfrei und man kann sich auf seine fünf Sinne verlassen. Frisches Fleisch etwa sollte neutral riechen, frisches Obst und Gemüse dagegen sortentypisch. Mehr dazu unter QS-live.de.