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Wie funktioniert eigentlich Meal Prepping?

LandFrau Elvira

30.11.2018, 12:47

So kann Meal Prepping aussehen

Wie funktioniert eigentlich Meal Prepping?

Meal Prepping liegt in Küche und Haushalt derzeit voll im Trend. Grundsätzlich geht es um das Prinzip des Vorkochens, das ich als leidenschaftliche Köchin natürlich schon kenne. Mit dem trendigen Namen Meal Prepping, das auf deutsch übersetzt “Mahlzeiten vorbereiten” bedeutet, ist das Vorkochen in letzter Zeit wieder stark in Mode gekommen. Gerade für Menschen mit einem schnelllebigen Arbeitsalltag bleibt eine Mahlzeit mit frischen Zutaten oft auf der Strecke. Statt die Mittagspause dem Zufall zu überlassen und zu Fertigprodukten zu greifen, ist Meal Prepping eine gute Alternative, um jeden Tag frische Lebensmittel in den Alltag zu integrieren: Einen Tag kochen und mehrere Tage genießen.

Aufwand, der sich lohnt!

Anstatt frische Lebensmittel so lange zu lagern, bis man sie für eine Mahlzeit zubereitet, werden sie gleich nach dem Einkauf verarbeitet und portionsweise verpackt. Doch worauf muss ich achten, damit ich meine vorgekochten Mahlzeiten möglichst lange genießen kann?

Wie bereite ich mich vor?

Beim Meal Prepping mache ich immer einen Wochenplan mit Gerichten für die gesamte Woche. Durch die Erstellung eines Essensplans werden keine Lebensmittel eingekauft, die am Ende eventuell im Müll landen. Außerdem weiß ich auf einen Blick genau, welche frischen Lebensmittel ich brauche und kann sie direkt in meine Einkaufsliste übertragen. So erspare ich mir Zeit beim Gang durch den Supermarkt und bin auch vor Spontaneinkäufen geschützt.

Welche Zutaten soll ich verwenden?

Zum Vorkochen eignen sich Gerichte, die sich aus einer Proteinquelle, Gemüse und einer Kohlenhydratquelle zusammensetzen. Als Grundlage verwende ich Reis, Kartoffeln, Nudeln oder Quinoa und kombiniere dazu mageres Rindfleisch oder Putenfleisch mit meinem Lieblingsgemüse als Beilage. Fisch hingegen nutze ich nicht so gerne. Er verliert bei der Lagerung schnell an Geschmack und lässt sich nur schlecht aufwärmen.

Beim Kauf von frischen Lebensmitteln achte ich auf das blaue QS-Prüfzeichen, denn so erkenne ich, welche Produkte die umfassende Prozess- und Herkunftssicherung durchlaufen haben.

Wie lange muss ich für die Zubereitung einplanen?

Für manche klingt es übertrieben mehrere Gerichte an einem Tag vorzukochen, vor allem wenn sie an die vielen Stunden in der Küche denken. Allerdings nimmt die Zubereitung oft nicht mehr als 2-3 Stunden in Anspruch. Am besten wählt ihr Gerichte, deren Zubereitung sich überschneidet. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass man am Ende des Tages nur einmal sauber machen muss.

Was muss ich in puncto Hygiene beachten?

In dem gesamten Aufbereitungsprozess lege ich Wert auf ein Höchstmaß an Sauberkeit. Das bedeutet, vor jedem neuen Arbeitsschritt wasche ich mir die Hände mit Seife. Danach putze ich das Obst und Gemüse unter fließendem Wasser, bevor ich es den Arbeitsschritten gemäß behandle. Außerdem achte ich darauf, dass benutzte Küchenutensilien wie Schneidebretter und Messer möglichst direkt nach Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Sicher verstaut ist die halbe Miete

Nach dem Kochen verteile ich die Gerichte portionsweise auf verschiedene Boxen und Dosen, die sich optimalerweise auch für die Mikrowelle eignen.

Welche Schicht kommt zuerst?

Es kommt vor allem auf eins an: Sorgfältiges Schichten!

  1. Soßen und Dressings werden am besten separat eingepackt.
  2. Darauf werden Zutaten geschichtet, die nicht "durchsuppen" können, wie Kartoffeln, Reis oder Pasta.
  3. Erst danach folgen frisches Obst, Salat oder Gemüse.

Wo werden die Mahlzeiten gelagert?

Die vorgekochten Gerichte räume ich gleich nach dem Abkühlen gut verschlossen und bis zum Verzehr in den Kühlschrank. Gerichte, die frische, ungekochte Lebensmittel enthalten, bleiben nicht so lange haltbar und schmecken innerhalb der ersten zwei Tage am besten. Gerichte mit gekochten und gebratenen Lebensmitteln halten sich wiederum auch drei bis vier Tage im Kühlschrank.

Mein letzter Tipp für das Meal Prepping

Für den ersten Durchgang empfehle ich, Meal Prepping erstmal für zwei Tage vorzubereiten und auf Mahlzeiten zu setzen, die man schon kennt. Hier findet ihr jede Menge Inspiration. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Auswählen der Gerichte.

 

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