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Endlich Kürbiszeit

LandFrau Lore

18.10.2017, 15:52

Blogautorin und LandFrau Lore
Aufgeschnittener Butternutkürbis von QS-live

Endlich Kürbiszeit

Jetzt im Herbst sind Kürbisgerichte genau das Richtige. Ich decke mich jetzt mit frischen Kürbissen ein. Denn das Tolle ist: Er lässt sich mehrere Monate lang aufbewahren. Da es beim Kürbis keine genormten Handelsklassen gibt, sollten Sie beim Kauf auf das blaue QS-Prüfzeichen achten. Dann können Sie sicher sein, dass Anbau, Transport und Lagerung vom Feld bis zur Gemüsetheke lückenlos kontrolliert wurden. Übrigens: Einen reifen Kürbis erkennen Sie ganz einfach: Machen Sie den Klopftest. Klingt er innen hohl und dumpf, dann ist er reif. Zudem ist ein reifer Kürbis fest, straff und schwer. Vernarbte Stellen haben keinen Einfluss auf den Geschmack oder die Haltbarkeit. Also: Greifen Sie zu!

Vielseitiger Allrounder in der Küche

Wussten Sie, dass es fünf Kürbisarten und mehr als 800 Sorten gibt? Riesen-, Moschus- und Gartenkürbisse werden am liebsten gegessen. Wenn Sie zum Beispiel Desserts, Salate oder Marmeladen zubereiten, greifen Sie am besten zum aromatischen Muskatkürbis. Diese Sorte ist auch zum Einlegen gut geeignet. Für eine Suppe, ein Püree oder zum Überbacken ist der fruchtig-nussige Hokkaido-Kürbis ideal. Eine leckere Alternative: Butternusskürbis. Er verleiht Gerichte einen leicht buttrigen Geschmack. Aber ganz egal, zu welchem Kürbis Sie greifen: Je kleiner seine Größe, umso aromatischer ist er. Zum Schluss bleibt nur noch eine Frage: Wie bekommt man die großen Kürbisköpfe klein? 

Praktisch: Hokkaido und Butternuss-Kürbisse

Wird der Kürbis später püriert oder stört man sich nicht an der Schale, kann man bei Hokkaido und Butternuss-Kürbissen auf das Schälen verzichten. Dann reicht es, jeweils den Strunk zu entfernen, den Kürbis zu zerteilen und die Kerne zu entfernen. Bei größeren Kürbissen erleichtere ich mir sogar diese Arbeit und gare den Kürbis 20 bis 30 Minuten bei 120 bis 150 Grad Celsius im Ofen vor, zerteile ihn nach dem Abkühlen und verarbeite ihn weiter.

Wenn gar nichts geht: einfach fallen lassen

Bei besonders großen und schweren Exemplaren mit harter Schale gibt es noch einen weiteren Trick: den Kürbis aus geringer Höhe auf den Boden fallen lassen. So entsteht ein Riss, an dem man gut mit dem Messer oder besser noch mit einem großen Fleischbeil ansetzen kann.

Kürbisse richtig lagern

Einen reifen Kürbis bewahren Sie idealerweise bei zehn bis 13 Grad Celsius auf, luftig in einem Netz aufgehängt. So halten Hokkaido, Butternuss- und Muskatkürbis bis zu acht Monate lang frisch. Wenn Sie den Kürbis bereits angeschnitten haben, verpacken Sie ihn luftdicht und lagern ihn im Gemüsefach des Kühlschranks. Brauchen Sie ihn aber innerhalb weniger Tage auf. Wenn Sie länger von Ihrem Kürbis haben wollen, schneiden Sie das Fruchtfleisch in kleine Stücke, blanchieren es und frieren Sie sie ein. Vier bis fünf Monate lang können Sie so immer wieder auf – praktischerweise portionsweise eingefrorene – Kürbis zurückgreifen. 

Mein persönlicher Rezept-Tipp: Kürbislasagne mit Hähnchenfleisch

Und so wird die Kürbislasagne mit Hähnchenfleisch zubereitet:
Hähnchenfleisch in kleine Würfel schneiden. Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Tomaten waschen, Stielansatz ausschneiden und die Tomaten in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und Knoblauch pressen. Einen Esslöffel Olivenöl erhitzen, Fleisch mit der fein gewürfelten Zwiebel und Knoblauch anbraten, Kürbiswürfel und Tomatenstücke zugeben und alles kurz durchschmoren (der Kürbis sollte bissfest bleiben). Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma pikant abschmecken. Ricotta, Sahne, Pesto und 100g Mozzarella mischen.

Eine hohe Auflaufform mit dem restlichen Olivenöl einfetten und die Lasagne wie folgt schichten: Mit einer dünnen Schicht der Ricotta-Mischung beginnen. Dann dreimal in folgender Reihenfolge schichten: Eine Lage Lasagne-Blätter, 1/3 der Kürbismischung und 1/3 der restlichen Ricotta-Mischung. Über die oberste Schicht der Ricotta-Mischung die restlichen 100 g Mozzarella verteilen.

Die Lasagne bei 190 Grad für ca. 40 Minuten im Backofen überbacken.

Tipp: Als Beilage einen Blattsalat reichen.

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