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QS-live, 31.05.2017

Qualitätssicherung im Hühnerstall

Qualitätssicherung im Hühnerstall

Landwirt Markus Rohlmann erklärt, worauf es bei Geflügel ankommt

Rund 12,5 Kilo Geflügelfleisch hat der durchschnittliche Deutsche im Jahr 2016 verspeist. Das zeigen die aktuellen Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Und egal ob Brust, Flügel oder Keule – schmackhaft, sicher und hygienisch einwandfrei soll das Fleisch sein. Dafür sind Landwirte wie Markus Rohlmann verantwortlich. Der Geflügelmäster im westfälischen Hörstel versorgt auf seinem Hof gemeinsam mit seiner Familie rund 79.000 Hühner, die jeweils sechs Wochen lang gemästet werden. Dabei muss er besonders sorgfältig sein, denn Hühner sind sehr empfindliche Tiere: „Von der Stalltemperatur und Lüftung über die Futtermittel und Tränkebahn bis hin zur Einstreu muss alles stimmen", betont der Geflügelmäster.

Qualitätssicherung – vom Futter bis zum Stallklima

Für sichere Lebensmittel ist eine strikte Qualitätssicherung unverzichtbar, deshalb ist Rohlmann Partner im QS-Prüfsystem. Als solcher muss er jeden Schritt bei der Aufzucht und Fütterung seiner Hühner genau dokumentieren. Die Gesundheit der Tiere wird regelmäßig durch den Hoftierarzt überprüft. „Hygiene im Stall, hochwertiges Futter und optimale Haltungsbedingungen sind die Grundlage für gesunde Tiere", weiß der Geflügelfachmann. Mit modernen Ställen und regelmäßigen Kontrollen sorgt er für ihr Wohl und eine bestmögliche Tiergesundheit. Denn das ist die Basis für einwandfreies und sicheres Fleisch. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter qs-live.de.

Stallhygiene ist das A und O

Wenn es um die Betriebshygiene geht, ist Rohlmann besonders streng. Der Kontrollgang in seine Ställe führt zunächst durch die Hygieneschleuse: Arbeitskleidung ausziehen, Stallkleidung anziehen und Hände gründlich waschen. Beim Verlassen des Stalls wiederholt sich der gleiche Ablauf – nur andersherum. Das ist zwar aufwändig, aber für die Gesundheit der Tiere unumgänglich. Und die steht für Rohlmann immer an erster Stelle.

Geflügelfleisch sicher genießen

Für die Kunden im Supermarkt ist die kontrollierte Herkunft von Hähnchenbrust, Putenkeule und Co. am QS-Prüfzeichen erkennbar. „Bei Geflügel mit dem blauen Prüfzeichen werden Aufzucht und Vermarktung durchgehend kontrolliert – vom Landwirt bis in den Supermarkt“, erklärt Rohlmann. Gerade jetzt bei sommerlichen Temperaturen sollte frisches Fleisch nach dem Einkauf immer in einer Kühltasche transportiert werden. Zuhause angekommen, gehört es dann sofort in den Kühlschrank. Für die Zubereitung gilt: Geflügelfleisch immer durchgaren.

Rezepttipp: Hähnchenfilet mit Minz-Ziegenkäse

Für 4 Portionen: 12 Frühkartoffeln waschen und in Salzwasser gar kochen. Mit je 1/2 Scheibe Frühstücksspeck umwickeln und mit Holzspießen feststecken. 4 Hähnchenbrustfilets kurz abspülen und trocken tupfen. Längs eine Tasche hineinschneiden, salzen und pfeffern. Ein Bund Minze grob hacken und mit 150 g Ziegenfrischkäse vermengen. Filets damit füllen. 600 g Zucchini waschen, putzen und in Scheiben schneiden. 4 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin ca. 4 Minuten je Seite scharf anbraten. Zucchini zufügen und ca. 5 Minuten bissfest mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Speckkartoffeln ca. 7 Minuten in Butterschmalz braten. Mit Fleisch und Zucchini anrichten. Mehr leckere Rezepte gibt es auf der Website der EU-geförderten Kampagne unter bei qs-live.de.