Wer Fleisch einkauft, kann sich ganz einfach an Farbe, Struktur und Fettanteil orientieren, um das richtige auszuwählen:

Farbe: Je jünger das Tier, desto heller die Fleischfarbe. Außerdem unterscheidet sich die Fleischfarbe je nach Tierart: Kalbfleisch ist hellrot, Färsen- und Ochsenfleisch mittel- bis dunkelrot und Kuhfleisch dunkelrot. Schweinefleisch ist hell- bis zartrosa.

Struktur: Die Dicke der Muskelfasern entscheidet darüber, wie das Fleisch am besten zubereitet wird: Kurzbratstücke sollten möglichst feine Muskelfasern haben, grobfaseriges Fleisch dagegen eignet sich besonders zum Kochen und Schmoren. Welches Teilstück welche Faserstruktur besitzt, lesen Sie in der Warenkunde.

Fettanteil: Ein hoher Fettanteil zwischen den Muskelfasern, auch Marmorierung oder Fettmaserung genannt, hält das Fleisch beim Braten besonders saftig – und spart Fett bei der Zubereitung, weil der Fettanteil ausbrät. Sehr aromatisch! Und übrigens: Je älter das Tier, desto stärker die Marmorierung und desto gelblicher die Fettfarbe.

Das ist nicht mehr frisch: Wenn das Fleisch gräulich oder gar schlierig aussieht oder farbig schimmert – besser nicht zugreifen. Die Mitarbeiter im Supermarkt sind allerdings penibel darauf bedacht, die Kühlkette einzuhalten und die Waren genau zu prüfen, sodass Sie immer frisches, gutes Fleisch an der Frischetheke oder im SB-Regal vorfinden. Das können Sie zu Hause mit einem einfachen Geruchstest überprüfen: Frisches Fleisch sollte neutral riechen.