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Einkaufstipps

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Fleisch und Fleischwaren – Das verrät das Etikett

Tipps für den Einkauf von Fleisch und Fleischwaren
  1. Ganz oben stehen Name und Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder eines im EG-Raum niedergelassenen Verkäufers.
  2. Hier finden Sie die Teilnehmernummer des Herstellers bei einem neutralen Prüfinstitut.
  3. Verkehrsbezeichnung, also Tierart oder die Bezeichnung des Teilstücks wie Rinderroulade oder Hähnchenbrustfilet.
  4. Jetzt wird es richtig interessant: Die Herkunftskennzeichnung ist für Rindfleisch seit September 2000 gesetzlich vorgeschrieben: „geboren in“, „gemästet in“, „geschlachtet in“, „zerlegt in“. Ab dem 1. April 2015 muss auch die Herkunft von Schweine- und Geflügelfleisch gekennzeichnet werden. Sie gilt für alle Angebotsformen, also frisch, gekühlt, gefroren oder tiefgefroren.
  5. Über die Zulassungsnummer des Schlacht- bzw. des Zerlegebetriebes lässt sich der Weg des Fleischstücks weiter zurückverfolgen.
  6. Bei Fleisch und Geflügel-Frostware finden Sie hier das Mindesthaltbarkeitsdatum, bei Hackfleisch und Frischgeflügel dagegen steht hier ein Verbrauchsdatum: „verbrauchen bis“. In beiden Fällen wird zusätzlich auf die richtige Lagertemperatur hingewiesen.
  7. Ident.-Nr. (bei Rindfleisch): Anhand dieser Nummer kann das Fleisch zum einzelnen Rind oder zu einer kleinen Gruppe von Rindern zurückverfolgt werden.
  8. Bei Geflügel werden zusätzlich Handelsklassen angegeben: Deutsches Geflügel ist immer Handelsklasse A.
  9. QS-Prüfzeichen für frische Lebensmittel (freiwillig): Das Zeichen steht für eine konsequente Qualitätssicherung vom Landwirt bis zur Ladentheke.